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Christian Müller, Geschäftsführer des Androidenherstellers „Android Intelligence Technologies“ (AIT), wirbt für die Leistungsfähigkeit seiner übermannsgroßen Abrissandroiden in der fremden Welt von Industrieruinen und Maschinenwesen.
Dabei verliert er in seiner Hybris zunehmend die Kontrolle über sich selbst und seine Umwelt.

Sönke Kirchhof, 3D-Producer
soenkeSönke Kirchhof hat an der Universität Hamburg “Politische Wissenschaften” sowie “Film- und Fernsehproduktion” an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam/Babelsberg studiert. Er hat in mehr als 10 Jahren Berufserfahrungen aus den Abteilungen Produktion, Regie und Kamera gesammelt, arbeitet heute als Producer, Stereographer und Regisseur. Er führt seit 2006 die Produktions- und Consultingfirma reallifefilm international, welche seit 2011 auch internationale Kinoproduktionen umsetzt. Seit 2008 hat Sönke Kirchhof diverse internationale Projekte in Stereo 3D als Producer, Stereographer, 3D Supervisor und als 3D Creative Consultant betreut. Darüber hinaus arbeitete er für das Forschungskonsortium PRIME 3D an der Umsetzung diverser szenischer Filmprojekte sowie Liveübertragungen in 3D.

 

Philipp Glauner, Regie / Autor
philippPhilipp Glauner, geboren 1982 in Freiburg, macht seit seinem 15. Lebensjahr Filme. Neben mehreren Praktika im Bereich Dokumentarfilm, Werbung und Musikvideo realisierte er diverse Kurzfilme und arbeitete neben seinem Studium der Geschichte und Medienwissenschaften an der HU Berlin freiberuflich als Editor. Philipp Glauner absolviert derzeit sein Diplom im Studiengang Montage der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg. Sein Interessenschwerpunkt beim Filmemachen liegt auf den Bereichen „Visuelles Storytelling“ und „Sequential Art“. Mit Sönke Kirchhof und Juliane Wothe ist er Gesellschafter der Produktionsfirma reallifefilm.

 

Dylan Thompson, Director of Photography
dylanAn der Nordseeküste aufgewachsen, zog es Dylan nach seinem Abitur schnell nach Hamburg. Als Jahrgangsbester absolvierte er dort eine dreijährige Ausbildung beim NDR mit dem Schwerpunkt Kameraarbeit. Nach einigen Erfahrungen mit der Bildgestaltung von Kurzfilmen gab er Ende 2006 seinen Dienst als Kameraassistent im NDR Landesfunkhaus Hannover zugunsten des Kamerastudiums an der HFF in Babelsberg auf. Im März 2011 schloss er sein Diplom ab und trat im direkten Anschluss ein Meisterschülerstudium an,  welches er bis 2013 verfolgen wird.

 

Martin Bohm, VFX-Supervisor/ Co-Autor
martinMartin Bohm, geboren 1984, zunächst als selbstständiger Illustrator und Matte Painter in Berlin tätig, studiert seit 2006 an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg Computeranimation. Als VFX-Supervisor unter anderem für Burhan Qurbanis “Shahada” begann er Anfang 2009 schließlich im Bereich der Visual Effects für Kinoproduktionen zu arbeiten.Ein Jahr später arbeitete er bereits als Teil des Visual Effects-Departments für Roland Emmerichs “Anonymous” (Kinostart 2011).

 

Stefan Nagel, Hauptrolle
stefan2Stefan Nagel gehörte zur Originalbesetzung von „Cats“ und „A Chorus Line“ in Wien. Später besuchte er die Schauspielschule Maria Körber und schloss mit der Bühnenreifeprüfung ab. Seit 20 Jahren spielt er Musicalhaupt- und Titelrollen an Theatern und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Peter Zadek und Terry Hands. In den letzten Jahren war er zunehmend im Fernsehen und Kino zu sehen. So hatte er Gastrollen in: „Horst Schlämmer – Isch Kandidiere“, und „Die Relavitiätstheorie der Liebe“ sowie in der Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf.

 

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ROBOTS soll aufgrund der visuellen sowie dramaturgischen Gestaltungsmöglichkeiten stereoskopisch gedreht werden. Damit lassen sich in Vorder- und Hintergrund unterschiedliche Handlungsebenen etablieren und können zu einer Gesamtrahmenhandlung verknüpft werden. Während zu Beginn „Müller“ im Vordergrund steht und die „Robots“ im Hintergrund agieren, wandelt sich das Szenario im Laufe des Films und die Hintergrundhandlung wechselt immer stärker in den Vordergrund.
Da die animierten, übermannsgroßen Roboter an sich bereits eine starke Präsenz haben werden, müssen sie insbesondere zu Beginn des Films ohne starke Outscreen-Effekte inzeniert werden. So bald sich der Fokus auf sie verlagert, wird die visuelle Gestaltung durch eine veränderte Kamerführung sowie eine Verschiebung des Tiefenbudgets vom ursprünglich etablierten abweichen, dynamischer werden und die Roboter kommen dem Zuschauer zum Greifen nah.

Technisch wird die stereoskopische Aufnahme mit einem P+S Freestyle Spiegelrig umgesetzt, welches mit zwei SONY F3-Kameraköpfen ausgestattet wird. Dies gibt uns zum einen die gewünschte Bildqualität, zum anderen aber auch die benötigte Flexibilität für Kamerafahrten und den Einsatz des Rigs von der Schulter des Kameraoperators.
Um eine „Hybride Echtzeit-visualisierung“ (kurz: HEV) am Set zu gewährleisten, wird das Kamerapaar während der Aufnahme mit einem passiven Motion- Capturing System verlustfrei getrackt, die Daten der Kamerabewegung mit den digitalen Figuren in Maja kombiniert und über einen Bildmischer an einen Vorschaumonitor für den DOP ausgespielt.